Madrid zeigt, ob Mercedes’ Monza-Doppelsieg eine Ausnahme war
Mercedes kommt nach dem Antonelli-Russell-Doppelsieg in Monza mit 122 Punkten Vorsprung auf Ferrari in der Konstrukteurswertung zum Madring. Kimi Antonelli führt George Russell außerdem mit 66 Punkten. Trotzdem bezeichnet Mercedes Monza selbst als Ausreißer und erwartet Madrid deutlich schwieriger.
Der neue Kurs verändert fast alles, was Mercedes in Italien half: weniger Vollgasanteil, mehr kurze Kurven und eine griparme Oberfläche. Toto Wolff vergleicht das erwartete Profil eher mit Budapest oder Zandvoort als mit Monza.
Bleibt der W17 auch dort die Referenz, wirkt der Vorteil weniger abhängig von langen Geraden und dem speziellen Monza-Kontext. Falls nicht, wissen Ferrari, Red Bull und McLaren zumindest, ob die italienische Dominanz auf völlig anderem Terrain reproduzierbar ist.

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