Der Madring stellt die Reifen in den Mittelpunkt eines Wochenendes ohne Referenzen
Pirelli bringt C2, C3 und C4 zum ersten Formel-1-Rennen auf dem Madring. Der neue Asphalt ist sehr glatt und relativ griparm, trotzdem zählen die Simulationen die Strecke zu den fünf anspruchsvollsten des Jahres in Sachen Reifenenergie. Die seitlichen Belastungen sollen sich Barcelona und Silverstone annähern.
Die Runde kombiniert einen schnellen ersten Sektor, mittlere und langsame Kurven sowie 90-Grad-Ecken ähnlich Baku. Kurve 12, La Monumental, soll die höchste vertikale Reifenlast der Saison erzeugen.
Die Teams müssen schnell Temperatur aufbauen, ohne später zu überhitzen, während sich die Strecke stark entwickeln dürfte. Die Longruns am Freitag werden wichtiger als einzelne Bestzeiten: Sie zeigen, ob die Degradationsmodelle stimmen und welche Mischungen für Sonntag geschont werden müssen.

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