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MotoGPAnalyse

Martín verliert lieber Punkte als ein ganzes Rennen

Jorge Martín wurde im Sprint und Grand Prix von Aragón jeweils Fünfter. Sein Vorsprung auf Marc Márquez sank von 31 auf 19 Punkte, doch er sieht darin kein allgemeines Aprilia-Problem. MotorLand sei eine seiner schwierigsten Strecken, und er habe das Maximum gerettet.

Martín verstand das Motorrad und hatte ein gutes Gefühl für die Front. Das Hauptproblem waren Traktion und nachlassender Grip, wodurch er keine Geschwindigkeit aufbauen konnte. Das unterschied sich für ihn von Brno oder Sachsenring. Marco Bezzecchi zeigte trotz Verletzung mit der anderen Aprilia, dass ein Podium möglich war.

Der Champion von 2024 akzeptiert Schadensbegrenzung. Platz fünf sei besser als ein Sturz, wenn das Tempo der Spitze fehlt. Neun Rennen vor Schluss schützt diese Disziplin den Vorsprung, beseitigt die Gefahr aber nicht.

Das nächste Rennen muss die Streckenthese bestätigen. Kehren Grip und das in Silverstone reaktivierte ältere Setup zurück, war Aragón eine gut verwaltete Schwäche. Bleibt das Rutschen, muss Aprilia die Diagnose ändern.

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