Bagnaia beschreibt einen der schwierigsten Momente seiner Karriere
Francesco Bagnaia blieb zum zweiten Wochenende in Folge ohne Punkte. Nach Platz elf im Sprint stürzte er in Runde sechs des Aragón-GP als Siebter. Er ist nun WM-Achter, während Marc Márquez alle 37 Punkte holte und bis auf 19 Punkte an Jorge Martín herankam.
Der zweimalige Champion bezeichnet die Lage nicht mehr als bloßes Setup-Problem. Er fühlt sich gedemütigt, sieht kurzfristig keinen Ausweg und erlebt einen der tiefsten Punkte seiner Karriere. Er beschreibt nahezu fehlenden Hinterradgrip und schaltete nach fünf Runden bereits auf ein schwächeres Motormapping. Dann verlor er hinten den Halt, bevor beim Wiederfassen das Vorderrad blockierte.
Diese Schilderung erklärt den Sturz, beweist aber nicht die Grundursache der gesamten Krise. Die anderen Ducatis waren schneller, Márquez gewann auf derselben Basis. Bagnaia sagt dennoch, dass er die aktuelle Konfiguration trotz Daten und Versuchen nicht natürlich fahren kann.
Misano ist der nächste Prüfpunkt. Bagnaia fordert nicht sofort einen Sieg, sondern zunächst die Top fünf. Ducati muss ihm über einen Stint berechenbares Verhalten geben, sonst verstärken sich Vertrauensverlust und Leistungssuche weiter gegenseitig.

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