Nr. 16
F1Analyse

Audi will Berufung wegen Tsunodas Punkt in Monza weiterverfolgen

Laut Motorsport.com hat Audi beschlossen, seine angekündigte Berufung gegen die Entscheidung weiterzuverfolgen, Yuki Tsunoda in Monza nicht zu bestrafen. Audi hatte die Berufungsabsicht offiziell angemeldet. Das Medium berichtet nun über die Entscheidung, das Verfahren fortzusetzen; eine endgültige Einreichung wurde jedoch noch nicht öffentlich bekannt gegeben.

Beim Neustart nach der roten Flagge veranlasste die zögerliche Anfahrt des Racing Bulls zu seinem Startplatz den Rennleiter dazu, eine zusätzliche Einführungsrunde anzuordnen. Artikel B5.9.4 schreibt vor, dass der für eine solche Runde verantwortliche Fahrer in die Boxengasse fahren und von dort starten muss.

Die Sportkommissare stellten jedoch fest, dass Tsunoda sein Auto korrekt platziert und die anderen Fahrzeuge nicht behindert hatte. Vor allem kamen sie zu dem Schluss, dass die zusätzliche Runde auf der Einschätzung des Rennleiters beruhte und nicht unmittelbar auf einem Fehler des Fahrers. Racing Bulls war auch nicht darüber informiert worden, dass sein Fahrer als verantwortlich angesehen wurde.

Die übliche Sanktion wäre eine Stop-and-go-Strafe gewesen, die nach dem Rennen in 30 Sekunden umgewandelt werden kann. Da Tsunoda vor Gabriel Bortoleto Zehnter wurde, könnte Audi den letzten Punkt erhalten, falls eine Strafe diese Reihenfolge änderte. Es geht außerdem um die Auslegung der Regel bei künftigen Starts. Ein Anhörungstermin wurde noch nicht bekannt gegeben; das Ergebnis bleibt vorerst unverändert.

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