Nr. 16
F1Analyse

Ferrari beruhigt die Lage, Hamilton fordert bessere Zusammenarbeit

Charles Leclerc hat seine Verantwortung für den Zwischenfall in Kurve 2 in Monza eingeräumt, bei dem Lewis Hamilton ins Kiesbett geriet. Die beiden Fahrer haben nach dem Rennen miteinander gesprochen und erklären das Thema für abgeschlossen. Leclerc, der anschließend einen schweren Unfall hatte, unterzog sich mehreren Untersuchungen und ließ seine Nackenschmerzen behandeln. Für Madrid fühlt er sich nach eigener Aussage wieder vollständig fit.

Hamilton liegt 76 Punkte hinter Antonelli, Leclerc 112. Trotzdem betont Hamilton, keine bevorzugte Behandlung zu verlangen. Seine Priorität ist eine bessere Abstimmung zwischen den beiden Autos, um beispielsweise aus den Plätzen vier und fünf einen Podestplatz zu machen, ohne bei internen Duellen Punkte zu verlieren.

Der Wille zur Zusammenarbeit behebt allerdings nicht den Leistungsrückstand. Ferrari hat 2026 noch keine Poleposition geholt. Nach Hamiltons Einschätzung gewann Mercedes in Monza auf den Geraden rund sechs Zehntelsekunden pro Runde, trotz der jüngsten Weiterentwicklung des Ferrari-Motors. Der Madring verlangt mehr Abtrieb, was das Kräfteverhältnis verändern könnte. Weil die Fahrer jedoch schwierige Überholmanöver erwarten, braucht Ferrari auch ein stärkeres Qualifying, um sich weiter vorn zu platzieren.

Die Diskussion

Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft. Maximal 500 Zeichen. Community-Regeln

Wird geladen…

    Zurück zur heutigen Ausgabe

    Anmelden

    Nutze dein Grid-Team-Konto. Du kannst es in der App erstellen.

    Grid Team ↗