Nr. 16
F1Analyse

Russell passt seinen Fahrstil an, Antonelli liegt 66 Punkte vorn

George Russell erkennt an, dass Kimi Antonelli in dieser Saison stärker gefahren ist als er und die WM-Führung verdient hat. Nach Monza steht der Italiener bei 267 Punkten, sein Teamkollege bei 201. Noch zehn Grands Prix stehen im Kalender: Russell will weiter um den Titel kämpfen, räumt aber ein, dass er dafür auch günstige Umstände braucht.

Der Brite sieht eine Erklärung im Fahrstil. Seiner Einschätzung nach passt Antonellis aggressiverer Stil besser zu den Autos von 2026 als sein eigener, von Natur aus flüssigerer Ansatz. Deshalb arbeitet er daran, seine Gewohnheiten zu verändern. In den vergangenen drei Qualifyings war er schneller als sein Teamkollege. Bei den letzten beiden Grands Prix sieht er sein Renntempo wieder auf einem vergleichbaren Niveau, was er vor der Sommerpause nicht von sich behaupten konnte.

Der Madring wird diese Anpassung erneut auf die Probe stellen, insbesondere beim Bremsen mit gleichzeitigem Lenken, wo ein blockierendes Rad teuer werden kann. Russell muss seine Fortschritte nun in Ergebnisse umsetzen, um den Rückstand zu verkürzen. Antonelli erklärt unterdessen, weiter auf Sieg fahren zu wollen, statt sich damit zu begnügen, seinen Vorsprung zu verwalten.

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