Nr. 16
F1Analyse

McLaren verzichtet in Madrid auf den H-Wing, Rückkehr in Baku geplant

McLaren hat bestätigt, seinen H-Wing in Madrid nicht einzusetzen. Der Mechanismus dreht den Heckflügel zwischen Kurven- und Geradenkonfiguration um 180 Grad, um den Luftwiderstand zu verringern. In Monza funktionierte er wie vorgesehen. Vorerst ist er jedoch am Flügel mit wenig Abtrieb verbaut, der für schnelle Strecken gedacht ist.

Laut Motorsport.com hat McLaren seine Ressourcen nicht darauf verwendet, das System sofort an den Heckflügel mit hohem Abtrieb anzupassen. Auf dem Madring wird das Team den in Zandvoort eingeführten Flügel mit profilierten Endplatten einsetzen, der besser zu den vielen Kurven passt. Der H-Wing wird in Baku zurückerwartet, wo Höchstgeschwindigkeit und aerodynamische Effizienz stärker ins Gewicht fallen. Nach Angaben des Mediums ist für einen späteren Zeitpunkt zudem eine Version vorgesehen, die mehr Abtrieb erzeugen soll.

Es handelt sich also um die Wahl einer Konfiguration und nicht um die Aufgabe des Mechanismus. Nach Monza kehrt der MCL40 auf einen kurvenreicheren Kurs zurück, nachdem Lando Norris in Ungarn und Zandvoort gewonnen hat. Diese Ergebnisse sind ermutigende Anhaltspunkte für McLaren, erlauben aber noch kein Urteil über die Wettbewerbsfähigkeit auf einer Strecke, die die Teams erst kennenlernen.

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