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MotoGPAnalyse

Quartararo will Yamahas Motorrad für 2027 nicht mehr entwickeln

Fabio Quartararo will sich nach eigener Aussage nicht mehr an Yamahas Entwicklung für 2027 beteiligen. Seine am Montag von Motorsport.com wiedergegebene Erklärung folgt darauf, dass er die künftigen Pirelli-Reifen nicht testen durfte. Der Franzose wechselt nächste Saison zu Honda und trennt nun die Verbesserung seines aktuellen Motorrads von Arbeit, die Yamaha nach seinem Abschied zugutekäme. Die Absage betrifft konkret den September-Test auf dem Red Bull Ring.

Der Streit betrifft wertvolle Testmöglichkeiten. Mit dem Wechsel auf 850 Kubikzentimeter kommt ein neuer Reifenlieferant; dessen Produkte kennenzulernen ist für die Fahrer wichtig. Ein scheidender Fahrer könnte beim Test allerdings auch technische Entscheidungen für das künftige Motorrad kennenlernen. Eine allgemeine Sperre gibt es nicht: Honda und KTM haben ihre Technik für 2027 bereits Fahrern anvertraut, deren Wechsel feststeht.

In Aragón verglich Quartararo mehrfach Chassis und testete eine neue Umlenkung, ohne eine Verbesserung zu finden. Seiner Ansicht nach störten die Wechsel sein Gefühl. Yamaha bestätigt Platz 18 am Sonntag mit 51,657 Sekunden Rückstand. Der Teambericht nennt aber auch Fahrfehler: Die Lücke bildet daher nicht allein den technischen Rückstand ab.

Die angekündigte Konsequenz betrifft seine künftige Entwicklungsarbeit, weder ein vorzeitiges Saisonende noch eine Weigerung, Rennen zu fahren. Yamaha muss klären, was es 2026 noch von ihm erwartet und wie es 2027 mit den anderen Fahrern vorbereitet.

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