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F1Analyse

Sainz will Teamduelle auch anhand der Autos bewerten

Carlos Sainz liefert eine mögliche Erklärung für die veränderten Kräfteverhältnisse zwischen Teamkollegen 2026: Ein neues Fahrzeugkonzept kann den Vorteil von einem Fahrer zum anderen verschieben. Im am Sonntag von Motorsport.com aufgegriffenen Interview nennt er Antonelli–Russell, Hamilton–Leclerc und Verstappen–Hadjar als Beispiele für seine Beobachtung.

Seine eigene Erfahrung macht den Gedanken greifbar. Er sagt, während der gesamten Ground-Effect-Ära von 2022 bis 2025 habe er seinen Fahrstil anpassen müssen, ohne die Natürlichkeit mancher früherer Autos wiederzufinden. Das heißt nicht, dass gute Ergebnisse ausblieben. Die Art, Leistung herauszuholen, entsprach ihm lediglich weniger instinktiv.

Diese Deutung muss eine Hypothese bleiben. Wie gut Auto und Fahrstil zusammenpassen, kann zu Abständen beitragen, erklärt aber nicht jede Qualifikation und jedes Rennen allein. Zuverlässigkeit, Abstimmung und Umsetzung müssen weiterhin getrennt betrachtet werden. Beim Fahrervergleich gehört deshalb auch die Frage dazu, welche Anpassung das Auto verlangt und ob ein Abstand dauerhaft bestehen bleibt.

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