Norris glaubt an den Titel, sieht aber noch Schwächen am Auto
Lando Norris meint, McLaren verfüge über einen großen Teil der Voraussetzungen für einen Titelkampf. Zugleich räumt er ein, dass Schwächen am Auto noch behoben werden müssen. Im Sky-Sports-Interview, über das Motorsport.com am Sonntag berichtete, beschreibt er einen Wettlauf gegen die Zeit. Sein Vertrauen gilt der Entwicklungsfähigkeit des Teams. Es ist keine Erklärung bereits erreichter Überlegenheit.
Die Siege in Ungarn und den Niederlanden untermauern diesen Anspruch. Sie löschen den angesammelten Rückstand aber nicht: Norris ist mit 159 Punkten Vierter, 83 hinter Antonellis 242. Russell und Hamilton haben jeweils 183. McLaren liegt bei den Konstrukteuren mit 263 Punkten auf Platz drei, 162 hinter Mercedes.
Für Norris erzählt ein Sieg über Antonelli in einem Rennen deshalb noch nicht die ganze Aufholjagd. Er muss ihm wiederholt Punkte abnehmen und die beiden anderen noch vor ihm liegenden Gegner überholen. Für das Team betrifft die Aufgabe beide Autos und einen anderen Rückstand.
Diese Unterscheidung ist vor Monza hilfreich. Die jüngste Entwicklung macht die Aufholjagd zu einem glaubwürdigen Ziel. Sie lässt weder 83 noch 162 Punkte bereits verschwinden. Die nächsten Ausbaustufen müssen den Leistungsgewinn auf unterschiedlichen Streckentypen fortsetzen.

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