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MotoGPAnalyse

Der neue Asphalt in Motegi zwingt Michelin fast zum Neustart

Motegi wurde vor dem Japan-Grand-Prix vollständig neu asphaltiert. Für Michelin werden dadurch große Teile der in den vergangenen Jahren gesammelten Daten deutlich weniger nützlich – auf einer Strecke, die beim Bremsen und Beschleunigen ohnehin besonders anspruchsvoll ist.

Michelin bringt ausnahmsweise drei Optionen für vorne und drei für hinten mit, statt der zwei Varianten in der Standardzuteilung. Am Hinterrad wurden alle Mischungen gegenüber 2025 verändert und härter ausgelegt, um mehr Temperatur und Verschleiß auf dem neuen Belag abzufangen.

Die härteste Hinterreifenoption nutzt sogar die verstärkte Karkasse aus Österreich. Michelin sieht sie jedoch vor allem als Reserve, falls die Streckentemperatur über etwa 40°C steigt. Die ersten Prognosen sind kühler, sodass sie möglicherweise gar nicht eingesetzt wird.

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