Ferrari gibt den SF-26 nicht auf: 80 Prozent der Arbeit sollen 2027 helfen
Mit 145 Punkten Rückstand auf Mercedes bei den Konstrukteuren könnte Ferrari versucht sein, alle Ressourcen auf 2027 zu verlagern. Fred Vasseur lehnt diese Logik ab. Anders als beim großen Reglementwechsel von 2025 auf 2026 lässt sich ein Großteil der aktuellen Arbeit im nächsten Jahr weiterverwenden: Rund 80 Prozent der heutigen Entwicklung sollen laut Ferrari-Teamchef auf das 2027-Projekt übertragbar sein.
Der Schwerpunkt dürfte vor allem auf der Qualifying-Ausführung liegen. Seit der Sommerpause stand Ferrari in vier Qualifyings kein einziges Mal in der ersten Startreihe, während Vasseur das Renntempo weiterhin für konkurrenzfähig genug hält. Die Arbeit am SF-26 dient deshalb nicht mehr nur dazu, 2026 zu retten: Ferrari betrachtet das Saisonende als Grundlage für das nächste Jahr.

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