Verstappen rettet trotz Deployment-Defizit ein Podium
Max Verstappen machte aus Startplatz fünf Rang drei und kam 14,718 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel. Nach einem Überholmanöver gegen Russell führte er kurzzeitig und hielt sich mit mehreren aggressiven Bremsmanövern in der Spitzengruppe, bevor er das Podium absicherte.
Der Niederländer beschrieb allerdings ein Defizit beim elektrischen Deployment gegenüber den Mercedes. Auf den Geraden verlor der Red Bull genug, dass Verstappen beim Bremsen Positionen zurückholen musste, die er beim Beschleunigen kaum verteidigen konnte.
Per Funk beklagte er zudem ein Heck, das sich „komplett kaputt“ anfühlte. Nach dem Rennen wurde jedoch keine genaue Diagnose veröffentlicht, weshalb sich die Aussage weder einem konkreten Bauteil noch einfach einem Balanceproblem zuordnen lässt.
Das Podium ist deshalb vor allem Schadensbegrenzung. Der Madring wird allen Teams ein völlig neues Umfeld bieten und eine weitere Referenz dafür liefern, wie nah Red Bull an Mercedes bleiben kann, wenn die Strecke nicht mehr den besonderen Anforderungen von Monza entspricht.

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