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MotoGPAnalyse

Pramac wählt Guevara für Yamahas neue Ära

Prima Pramac Yamaha befördert Izan Guevara 2027 in die MotoGP. Der Moto3-Weltmeister von 2022 fährt neben Toprak Razgatlıoğlu, der Teil von Yamahas langfristigem Projekt bleibt; Jack Miller verlässt das Team nach 2026. Nach David Alonso und Daniel Holgado ist Guevara der dritte bereits bestätigte Rookie für die kommende Startaufstellung.

Die Entscheidung belohnt eine Laufbahn, die nach zwei schwierigen Moto2-Jahren wieder Fahrt aufgenommen hat. Guevara gewann das Finale 2025, fährt dieses Jahr regelmäßig vorn und liegt in der mittleren Klasse auf WM-Rang zwei. Pramac hält damit einen Fahrer aus dem eigenen Umfeld, statt ausschließlich auf dem MotoGP-Markt zu suchen.

Der technische Kontext zählt: 2027 sinkt der Hubraum auf 850 ccm und die Serie wechselt den Reifenlieferanten. Yamaha glaubt, dass dieser gemeinsame Neustart einen Teil des üblichen Rookie-Nachteils beseitigt. Er garantiert kein Ergebnis, gibt Guevara und Pramac aber ein Lernjahr, in dem alle Hersteller neue Referenzen aufbauen müssen.

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