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MotoGPAnalyse

Aragón bietet Márquez den idealen Boden für seine Aufholjagd

Marc Márquez kommt mit 200 Punkten nach MotorLand, 40 hinter Jorge Martín. In Silverstone waren seine Grenzen eher körperlich als rein technisch. Der Weltmeister von 2025 erklärte, dass er die Folgen von sieben Operationen an der rechten Schulter noch spürt, wenn lange Kurven anhaltende Belastung verlangen. Das trennt eine streckenbezogene Schwäche von einem allgemeinen Rückschritt der Ducati.

Aragón bietet nahezu das Gegenteil. Márquez hat dort siebenmal gewonnen und sowohl 2024 als auch 2025 Pole, Sprint, Grand Prix und schnellste Runde geholt. Geschichte garantiert in einer Saison 2026 mit wechselnder Hierarchie nichts, macht dieses Wochenende aber zu einer echten Chance, Punkte gutzumachen.

Es geht um mehr als sein eigenes Ergebnis. Da Ogura fehlt und vor dem Lauf fünf Fahrer innerhalb von 41 Punkten liegen, würde ein Márquez-Sieg bei einem schwächeren Aprilia-Resultat die WM stark verdichten. Die Trainings zeigen, ob sein historischer Vorteil mit der aktuellen Ducati fortbesteht und ob die Schulter die Renndistanz trägt.

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