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F1Analyse

Hadjar hält die Distanz durch, Verstappen findet auf weichen Reifen sein Tempo wieder

Isack Hadjars Comeback endet nicht mit einem guten Qualifying. Als Dritter im Ziel holt der Franzose seinen dritten Formel-1-Podestplatz und den ersten, den er nach eigener Einschätzung wirklich durch das Tempo des Autos verdient hat. Sein Handgelenk hielt die 51 Runden durch, auch wenn er nach dem Rennen noch von einem Taubheitsgefühl berichtet. Von vollständiger Genesung sollte deshalb nicht die Rede sein, wohl aber von einer gelungenen Rückkehr über die gesamte Distanz.

Für Verstappen, der von Platz acht auf zwei nach vorn fuhr, war der Reifenwechsel entscheidend. Der Niederländer erklärt, im ersten Stint mit den Mediums vor allem durchgehalten zu haben. Der Wechsel auf weiche Reifen während der Safety-Car-Phase gab ihm anschließend ein deutlich schnelleres Auto und ermöglichte es ihm, Piastri beim Restart zu überholen und Russell zu verfolgen.

Red Bull beendet das Rennen mit beiden Autos auf dem Podium und 33 Punkten, während McLaren leer ausgeht. In der Konstrukteurs-WM schrumpft der Abstand zwischen den Teams auf 43 Punkte: 306 für McLaren, 263 für Red Bull. Hadjars Rückkehr leistet damit über seinen persönlichen Erfolg hinaus sofort einen Beitrag zum Mannschaftskampf.

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