Nr. 24
MotoGPAnalyse

Acosta führt beide Sessions an und bringt KTM in eine starke Ausgangslage

Pedro Acosta beendete den Freitag beim Grand Prix von Österreich in beiden Sessions an der Spitze. Seine 1:28,381 im Training bedeuten 0,127 Sekunden Vorsprung auf Fermín Aldeguer, gefolgt von Ai Ogura. Brad Binder zieht als Siebter ebenfalls direkt ins Q2 ein: KTM gelingt der Auftakt ins Heimwochenende.

Binder nennt eine Erklärung für dieses gute Gefühl: Mit der verstärkten Michelin-Hinterreifenkonstruktion, die in Österreich verwendet wird, spürt er die üblichen Probleme am Vorderrad weniger und gewinnt Vertrauen zurück. Acosta hatte mit dieser Reifenkonstruktion bereits den Sprint in Thailand gewonnen. Das Ziel ist jetzt sein erster Grand-Prix-Sieg in der MotoGP, nicht sein erster Sieg über alle Rennformate hinweg.

Dahinter werden Marc Márquez und Jorge Martín Vierter und Fünfter, getrennt durch nur 18 Tausendstelsekunden. Martín sagt, er habe zu 100 Prozent fahren und am Setup arbeiten können, ohne sich auf seinen Arm konzentrieren zu müssen. Bis zum Rennen am Sonntag bleibt er aber vorsichtig: Eine Operation ist weder beschlossen noch endgültig ausgeschlossen. Acosta hat am Freitag die Nase vorn; seine beiden WM-Rivalen bleiben in Reichweite.

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